Der Aufbau nach dem 2. Weltkrieg

Auch in der Gemeinde Dipperz wurde von politischer Seite vieles getan: Straßenbau und so vieles kam dazu. Nach dem 2. Weltkrieg mussten viele Heimatvertriebene untergebracht werden. An Wohnungen und Häuser waren viele Reparaturen notwendig geworden.

So wurde auch in 1950, also nach dem 2. Weltkrieg, als viele Menschen von Dipperz und Heimatvertriebene Wohnungen suchten, unter Bürgermeister Josef Füller eine Wohnsiedlung begonnen, die bei Fertigstellung ca. 35 Familien oder 130 Menschen ein Zuhause geben sollte (15 Häuser). Straßen und Feldwege wurden im sogenannten grünen Plan gebaut. Aber auch ein Wasserwerk wurde im Jahr 1957 geplant und anschließend gebaut. Der damalige Bürgermeister Josef Füller hat sich mit ganzer Kraft dafür eingesetzt und wurde dann auch 1. Vorsitzender des Gruppenwasserwerkes Vorderrhön. Ebenso wurde in 1953 eine neue Schule für Dipperz in Angriff genommen, ebenso Kanal usw. In 1969 wurde ein Kindergarten für 75 Kinder gebaut. 1968 wurde Phillip Hillenbrand Bürgermeister und in 1972 wurde Dipperz zu einer Großgemeinde. Nun musste der Bürgermeister mit den Gemeindevertretern aus 7 Ortsteilen eine neue Verwaltungsarbeit beginnen. In jedem Ortsteil ging es nun um Kanal und Straßenbau. Durch den landwirtschaftlichen Traktoren-Betrieb mussten die Straßen und Feldwege besser gebaut werden. An den Ortsstraßen mussten Gehwege angelegt werden. Nach vielen Bemühungen des Bürgermeisters und der Gemeindevertretung wurde 1976 die Dorfstraße in Angriff genommen. Sie hat jetzt eine ordentliche Breite mit Gehwegen auf der rechten und linken Seite. Seit 1972 läuft ein großes Wohnungsbauprogramm (Neubaugebiet Richtung Friesenhausen).

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